Der Flavor des Comté

BBQ-Soße, Käse, Kräuter
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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

das kulinarische Konzept der Flavor-Matrix (alternativ: Konzept kommunizierender Räume) wurde bereits in einem anderen Beitrag auf diesem Blog skizziert. Es wurde davon ausgegangen, dass alle kreativen kulinarischen Bemühungen, bewusst oder unbewusst auf die Herstellung von Harmonie und Tiefe abzielen. Unter Harmonie wird dabei nicht etwa eine Vereinheitlichung oder Glättung von Geschmäckern verstanden, sondern deren Anschlussfähigkeit. Tiefe entsteht, wenn möglichst disparate Elemente harmonisch einander angeschlossen werden.

Mit dem Begriff „Flavor“ wird hier die Gesamtheit eines Geschmackserlebnisses bezeichnet. Der Flavor setzt sich aus den Geschmacksrichtungen zusammen (süß, sauer, salzig, bitter, würzig (umami), fettig), die über die Geschmacksrezeptoren im Mundraum wahrgenommen werden, den Aromen (fruchtige, holzartige, rauchige, mineralische etc.), die über Rezeptoren in der Nase aufgenommen werden, aber auch dem Mundgefühl (weich, glitschig, staubig etc.), der Temperatur (kalt, warm, heiß), der Haptik, der Optik und der Akustik und anderen Elementen.

Die einzelnen Ausprägungen dieser Elemente können so verstanden werden, dass sie einen Raum aufspannen (dass also Tiefe entsteht), der sich allerdings auf einer Zeitachse verändert (Heißes kühlt im Mund ab, Geschmäcker und Aromen entfalten sich oder entschwinden etc.). Mathematisch kann von einer Matrix gesprochen werden, in der auch die Zeit als Vektor integriert ist.

Jedes Lebensmittel spannt einen solchen Geschmacksraum auf. Die Lebensmittel können kombiniert werden (harmonieren), wenn es Berührungspunkte ihrer Geschmacksräume gibt. Man kann sich vorstellen, wie man nur dann von Raum zu Raum gehen kann, wenn es Verbindungstüren gibt, oder man stellt sich die Verbindung verschiedener Matrizen vor. Diese Berührungspunkte bestehen aus sich ergänzenden Flavor-Elementen. Das kann die Kombination ähnlicher Elemente sein – z.B. Bitterstoffe mit Bitterstoffen – oder harmonierender gegensätzlicher Elemente wie Süße und Säure.

Natürlich können sich Flavor-Räume auch überlagern. Dann kann u.U. ein interessanter Blending-Effekt entstehen, oder einer der Räume dominiert so stark, dass der andere vollständig verdeckt wird.

Man kann Flavor-Räume auch harmonisieren, entweder indem man den Raum eines der Lebensmittel verändert z.B. durch Anrösten, oder indem man ein weiteres Lebensmittel als Translator oder Verbindungsraum zwischenschaltet.

So weit, so abstrakt. Aber für die Bremer Bio-Manufaktur als Genuss-Produzent, ist natürlich die Praxis entscheidend. Und so bin ich zu Michael Nußbaum gegangen, unserem lokalen Händler von Bio-Rohmilchkäsen, und habe ihn nach einem Käse mit einem besonders vielfältigen Geschmacksraum gefragt, denn Käse ist eines der Lebensmittel mit dem größten Entfaltungspotenzial und der größten Vielfalt an Flavor-Elementen.

Die Idee: kombiniert man die unterschiedlichen Soßen und Toppings aus unserer Produktion, wie das Birnensamt, das Backzwetschgen-Sugo, die BBQ-Soße oder die Topinambur-Terrine mit einem solchen Käse, können die Veränderungen der Flavor-Räume erfahrbar gemacht werden. Man kann nachvollziehen, wie die fruchtigen Elemente in den Vordergrund treten oder die cremigen, die mineralischen oder die säurehaltigen, je nach der kombinierten Soße. Man kann nachspüren, welche Veränderungen beim Genuss einer der Käse-Soße Kombinationen stattfinden, wenn man sie riecht, wenn man sie in den Mund nimmt, wenn man sie kaut, wenn man sie schluckt, Veränderungen der Aromen, der Textur, des Mundgefühls. Entwickelt sich Schärfe oder Säure? Wird es süßer oder würziger? Schmeckt man Haselnuss oder Gras?

Michael hört sich das Konzept und die Aufgabenstellung an. Dann sagte er: „Comté“.

Der Comté entlehnt seinen Namen der Franche-Comté, einer Region im nördlichen Osten Frankreichs. Hier wird der Rohmilchkäse aus der Milch nur einer einzigen Kuhrasse gewonnen, der Montbéliard; übrigens, wie es sich gehört, eine Zweinutzungsrasse.

Einmalig ist die Qualitätskontrolle. Jeder einzelne Käselaib, der den Reifekeller verlässt, wird von einer Expertenjury nach Geschmack, Beschaffenheit, Löchern, Rinde und Form beurteilt. Dabei können maximal 20 Punkte erreicht werden. Und nur die Käselaibe mit über 15 Punkten erhalten die grüne „COMTÉ Extra“ Banderole, bei 12 bis 15 Punkten ist die Banderole braun. Alles, was unter 12 Punkten liegt, ist Käse, aber eben kein Comté.

Michael gibt mir also ein Stück Comté, und man riecht und schmeckt eine überraschende Vielfalt. Es dominieren die Gras und Zitrusnoten, ein Aroma frischer Milch und Blütenhonig ist wahrzunehmen. Etwas Karamel, aber dezent im Hintergrund. Die Konsistenz ist cremig-weich.

„Ist noch ein junger Käse“ schließe ich aus dieser Kombination, aber Michael muss mich korrigieren. Dieser Käse hat schon ein volles Jahr Reifezeit hinter sich. „Gute Käse reifen langsam“, bemerkt er. Und dann rückt er mit einer Begründung des Flavor-Raums dieses Comtés heraus, die jedes kulinarisch interessierte Herz höher schlagen lässt. Der von mir verkostete Comté war nämlich aus der Frühjahrs-Produktion. Hergestellt im Mai, nachdem die Kühe seit etwa einem Monat auf der Weide stehen, die frischen Kräuter und Gräser des Frühlings gekostet und Milch gegeben haben, die von den Aromen junger Wiesenpflanzen geprägt ist.

Ganz anders ein Herbst-Comté. Hier sind noch die Sommerblüten zu schmecken, aber zunehmend die Röstaromen gedörrter Kräuter und Gräser. Röstmandeln und schwarze Schokolade, Trockenfrüchte und Haselnuss dominieren. Dies ist ein Käse, dem man Zeit geben muss. Denn beim jungen Käse von 6-8 Monaten, stehen die einzelnen Elemente noch recht unverbunden nebeneinander.

Auch die Luft übt ihren Einfluss aus. Die Luft, der die Milch beim Melken, besonders aber der Käse beim Reifen ausgesetzt ist, unterscheidet sich in den Jahreszeiten. Andere Bakterien, andere Aromen. All das ist zu schmecken.

Und noch etwas ist zu beachten. Die Käserei. Welche Milch wird ausgewählt, wie wird sie behandelt, wie verläuft die Reife und die Pflege der Laibe? Der Käsemeister ist für die Qualität eines Käses so entscheidend, wie der Winzer für die Qualität eines Weines. Michael erzählt von zugekaufter Milch und Fehltönen im Käse. Von dem Einfluss der Rinde auf den Geschmack und dem Einfluss der Meisters auf die Rinde.

Unser Käse stammte aus der Käserei Marcel Petite, benannt nach dem Gründer, dessen Enkel Lionel inzwischen die Unternehmensleitung übernommen hat. Aber es war noch der Gründer selbst, der 1972 seine Käserei auf Bio umgestellt hat. Seit Jahren bezieht das Unternehmen die Milch hauptsächlich von vier kleinen Sennereien, die in der Lage sind, gleichbleibende Milchqualität zu liefern. Denn es ist die Milchqualität, die am Ende über die Qualität des Käses entscheidet.

Und all das ist zu schmecken.

Man kann noch weiter gehen mit der Geschmacksdifferenzierung. Welche Temperatur hat das Stück? Ist es aus dem Zentrum des Laibs oder der Peripherie, aus Rindennähe oder nicht?

Klar ist, die Verkostung eines Comtés ist ein Abenteuerspielplatz. Besonders wenn man Kombinationen herstellt mit Frucht und Säure, mit Süße und Nussigkeit, mit Röst- und Kräuertaromen. Die Bremer Bio-Manufaktur kann helfen.

Und damit sind wir wieder bei unseren Anfangsüberlegungen. Der komplexe Flavor-Raum des Comté bietet jede Menge Anschlussmöglichkeiten für weitere Geschmacksräume, so dass sehr viel Tiefe erzeugt werden kann.

Probieren Sie z.B. einen Frühlingscomté mit Birnensamt und einen Herbstcomté mit Topinamburterrine. Dann anders herum. Sie werden merken, was mit Anschlussfähigkeit gemeint ist. Dann probieren Sie den Frühlingscomté wieder mit der Topinamburterrine aber essen dazu ein Orangenfilet oder eine rote Traube, die als Translatoren dienen. Sie haben die Kombination harmonisiert – indem Sie einen dritten Flavor-Raum zwischengeschaltet haben – und Sie haben eine größere Tiefe erzeugt, als mit der einfachen Kombination von Käse und Terrine.

Um nicht als parteiisch dazustehen (was wir natürlich sind), ein überraschender Vorschlag, der inzwischen ein moderner Klassiker ist und die Tiefe, in die man mit dem Comté gehen kann, besonders gut repräsentiert: Schokoladenzabayon mit Comté:

Man gebe 60ml kaltes Wasser in eine Metallschüssel und rühre mit einem Schneebesen einen TL Cacaopulver hinein. Dann 4 Eigelb, 50g Zucker, eine kleine Prise Salz und etwas Zimt und Vanille, vielleicht noch etwas Muskat und Piment. Alles gut mit dem Schneebesen verrühren, dann auf einem Wasserbad, das nicht kochen sollte, ca. 15 Minuten lang schaumig schlagen, bis die gesamte Masse bindet. Das wars schon. Jetzt ein Stück Herbstcomté in fingerdicke Streifen schneiden, in das Zabayon tauchen und probieren.

Versuchen Sie noch weitere Flavor-Räume anzuschließen, z.B. Thymian oder Basilikum – vielleicht sogar leicht angerösteten (und damit in seinem Flavor-Raum veränderten) Knoblauch. Oder natürlich unser Backzwetschgen-Sugo 🙂

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

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Verwendung der Topinambur-Terrine: Dressings und Soßen

Salat
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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

wir hatten ja schon erwähnt, dass unsere neue Topinambur-Terrine ein Alleskönner ist: man kann sie verwenden für Füllungen, als Kruste, einfach als Brotaufstrich oder für Sandwiches.

In diesem Beitrag wollen wir darauf hinweisen, was die Topinambur-Terrine alles für Ihre Soßen und Salatdressings tun kann. Dort erfüllt sie nämlich eine Doppelfunktion, als Würz- und als Bindemittel.

Am simpelsten herzustellen ist ein Joghurtdressing: einfach ein paar Löffel Magermilchjoghurt zur Terrine geben, bis nach dem Verrühren die gewünschte Konsistenz erreicht wurde. Dann noch einmal vorsichtig abschmecken – fertig ist das Joghurtdressing.

Aber auch eine Vinaigrette aus Öl, Essig, Senf und Kräutern will abgebunden (bzw. emulgiert) werden. Soll der Senf diese Aufgabe übernehmen, schmeckt er stark durch. Wer das nicht mag, kann z.B. Eigelb von gekochten Eiern verwenden. Unsere Topinambur-Terrine wäre eine vegane Alternative (und wie der Senf ein physikalischer Emulgator), die die Vinaigrette zugleich bindet und würzt. Ein wenig abschmecken – und fertig.

Auch zum Abbinden einer warmen Soße ist die Topinambur-Terrine geeignet – z.B. von einer beurre blanc, nur dass man bei dieser Variante die Butter weglassen kann. Eine beurre blanc – übersetzt: weiße Butter – wird ja normalerweise hergestellt, indem kleine Schalottenwürfel angeschwitzt, mit einem trockenen Weißwein abgelöscht und u.U. mit flüssiger Schlagsahne aufgefüllt werden. Am Schluss wird dann kalte Butter einmontiert – also mit Hilfe eines Schneebesens oder Pürierstabs eingemixt. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. In dieser Variente bindet die kalte Butter die Soße. Diese Bindung kann aber auch von der Topinambur-Terrine übernommen werden – dabei reicht dann allerdings der Schneebesen nicht, die Terrine muss mit einem Pürierstab eingemixt werden. Das Ergebnis ist lecker und deutlich kalorienärmer, als bei der Verwendung von Butter.

Auf diese Weise können Sie natürlich auch eine Bratensoße binden, wenn Sie den Bratfond mit Wein und Sahne abgelöscht haben.

Wir wünschen guten Appetit!

 

 

 

Topinambur Terrine: Produktion KW 10, 2015

Topinambur und Zitrone
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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

noch einmal produzieren wir diese Woche unsere Topinambur Terrine.

Wer ein Produkt aus der Produktion dieser Kalenderwoche gekauft hat, wird von dem QR-Code auf dem Booklet, oder dem Link unter dem QR-Code auf diesen Post geleitet. Hier werden Sie über die Herkunft der Waren informiert. Adressen und Links – soweit vorhanden – der wichtigsten Lieferanten und Produzenten sind unten aufgeführt.

Es folgen die Nachweise der Zutaten und eine Liste der Lieferanten und Produzenten.

Zutaten:

Muskatnuss: Lieferant ist die Firma “Kornkraft”. Produzent ist Lebensbaum. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

Pastinaken: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Auehof Reese.

Topinambur: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Bioland Hof „LohmannsHof“.

Wurzelpetersilie: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Demeter Hof Familie Schoof.

Zucker: Lieferant ist die Firma „Kornkraft“. Produzent ist „San Isidro“, eine Firma von „Coarzucar“. Es handelt sich um Roh-Rohrzucker aus Argentinien.

Zimt: Produzent ist Sonnentor; Lieferant ist die ALECO GmbH. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

Zitronen: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist die Kooperative P.A.S.A.M. Das Produkt stammt aus Italien.

Pfeffer, schwarz: Lieferant ist die Firma „Kornkraft“. Produzent ist Lebensbaum. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

 

Adressen und Websites der Lieferanten und Produzenten

ALECO GmbH; Hindenburgstr. 36; 28717 Bremen.

Auehof Reese; Reese 5; 31595 Steyerberg.

Bioladen Lesmona; Hindenburgstr. 17; 28717 Bremen.

Demeter Hof Familie Schoof; Schüttenhörn 1; 25761 Hedwigenkoog

P.A.S.A.M.: Via Elorina 131/A 96100 Siracusa.

LohmannsHof; Eichenstr. 24; 27313 Westen.

Naturkost Kontor Bremen; Am Waller Freihafen 1; 28217 Bremen.

Kornkraft Naturkost; Am Forst 32-37; 26197 Großenkneten.

Lebensbaum; Ulrich Walter GmbH, Dr.-Jürgen-Ulderup-Straße 12, 49356 Diepholz.

Ingenio y destilería San Isidro; Sargento Cabral (no number) – Campo Santo
(Provincia de Salta, Argentina)

SONNENTOR Kräuterhandelsgesellschaft mbH, Sprögnitz 10, 3910 Zwettl, Österreich.

 

 

Rezept für Topinambur-Terrine: Vegane Spitzkohlroulade

Spitzkohl mit Topinambur-Terrine
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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

Sie können unsere Topinambur-Terrine natürlich auch einfach als Brotaufstrich verwenden.

Wem das zu einfach ist, möchte vielleicht einmal das nachfolgende Rezept ausprobieren.

Kohlrouladen werden gewöhnlich mit Hackfleisch gefüllt, weil Hackmassen leicht formbar sind und bei Hitzeeinwirkung sehr stabil bleiben.

Die Topinambur-Terrine der Bremer Bio-Manufaktur (die bei diesem Rezept vielleicht besser Topinambur-Appareil genannt werden sollte) hat diese Eigenschaften ebenfalls – ist aber vegan.

Bei unserem Rezeptvorschlag verwenden wir Spitzkohl, weil dessen feines Aroma besonders gut mit der Zitronennote unserer Topinambur-Terrine harmoniert. Sie können aber natürlich auch Wirsing oder Weißkohl (Rotkohl, Chinakohl etc.) verarbeiten.

Sie benötigen:

1 Glas Topinambur-Terrine (140g) pro Person

1 Kopf Spitzkohl

1 EL Bratöl (z.B. hoch erhitzbares Olivenöl)

1 Schuss Weißwein

1 kl. Zwiebel

1 Lorbeerblatt

Gemüsebrühe

1 EL Mehl

1 Msp. Tomatenmark

Muskatnuss

gemahlener Kümmel

Bei Bedarf gehackte Kräuter wie Dill, Petersilie, Kerbel o.ä.

Zubereitung:

Spitzkohl auseinander nehmen, die Blätter waschen und von den größeren Blättern die harten Strünke herausschneiden. Den Rest der Blätter und die Zwiebel fein schneiden.

Topf mit gesalzenem Wasser erhitzen. Die großen Blätter darin ca. 4 min kochen lassen, danach in kaltem Wasser abschrecken (durch das Abschrecken werden die Blätter schön grün) und abtropfen lassen.

Die Spitzkohlblätter auf einer Seite eines Handtuchs überlappend nebeneinander legen, so dass eine durchgehende Fläche entsteht. Das Handtuch einmal überschlagen, so dass die Blätter bedeckt sind und mit einem Nudelholz die Blätter etwas plätten.

Das Handtuch wieder umschlagen, die Topinambur-Terrine auf einer Hälfte der Kohlblätter verteilen. An der rechten und linken Seite den Kohl ca. 2 cm einklappen. Mit Hilfe des Tuches von dem belegten Ende aus fest einrollen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Roulade darin anrösten, bis sie Farbe nimmt. Die Roulade zur Seite stellen, den klein geschnittenen Kohl und die Zwiebel in die Pfanne geben und Farbe nehmen lassen. Mit Mehl bestäuben und das Tomatenmark dazugeben, beides kurz mitrösten lassen, mit dem Weißwein ablöschen, kurz einreduzieren lassen, mit Brühe auffüllen und aufkochen lassen. Mit Muskat und Kümmel würzen, abschmecken und das Lorbeerblatt einlegen.

Roulade wieder in die Pfanne geben und alles ca. 15 min. mit Deckel köcheln lassen. Wer will, kann zum Schluss noch gehackte Kräuter (z.B. Dill und Petersilie) dazugeben.

Dazu passen Kartoffeln.

Übrigens: wer nicht auf einer veganen Zubereitung besteht, kann die Roulade natürlich noch mit Käse überbacken. Und die Soße mit einem Schuss flüssiger Sahne verfeinern.

Guten Appetit!

 

 

Topinambur Terrine; Produktion KW 9, 2015

Pastinaken und Wurzelpetersiele
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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

auch diese Woche produzieren wir unsere Topinambur Terrine.

Wer ein Produkt aus der Produktion dieser Kalenderwoche gekauft hat, wird von dem QR-Code auf dem Booklet, oder dem Link unter dem QR-Code auf diesen Post geleitet. Hier werden Sie über die Herkunft der Waren informiert. Adressen und Links – soweit vorhanden – der wichtigsten Lieferanten und Produzenten sind unten aufgeführt.

Es folgen die Nachweise der Zutaten und eine Liste der Lieferanten und Produzenten.

Zutaten:

Sonnenblumenöl: Lieferant ist der Bioladen Lesmona. Produzent ist Bio Planète.

Muskatnuss: Lieferant ist die Firma “Kornkraft”. Produzent ist Lebensbaum. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

Pastinaken: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Auehof Reese.

Topinambur: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Bioland Hof „LohmannsHof“.

Wurzelpetersilie: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Demeter Hof Familie Schoof.

Zucker: Lieferant ist die Firma „Kornkraft“. Produzent ist „San Isidro“, eine Firma von „Coarzucar“. Es handelt sich um Roh-Rohrzucker aus Argentinien.

Zimt: Produzent ist Sonnentor; Lieferant ist die ALECO GmbH. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

Zitronen: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist die Kooperative El Limonar de Santomera. Das Produkt stammt aus Griechenland.

Pfeffer, schwarz: Lieferant ist die Firma „Kornkraft“. Produzent ist Lebensbaum. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

 

Adressen und Websites der Lieferanten und Produzenten

ALECO GmbH; Hindenburgstr. 36; 28717 Bremen.

Auehof Reese; Reese 5; 31595 Steyerberg.

Bioladen Lesmona; Hindenburgstr. 17; 28717 Bremen.

Demeter Hof Familie Schoof; Schüttenhörn 1; 25761 Hedwigenkoog

El Limonar de Santomera; Ctra de Abanilla; 30140 Santomera, Murcia (Espania).

Bio Planète Huilerie F.J. Moog SAS; Route de Limoux, 11150 BRAM; Frankreich.

LohmannsHof; Eichenstr. 24; 27313 Westen.

Naturkost Kontor Bremen; Am Waller Freihafen 1; 28217 Bremen.

Kornkraft Naturkost; Am Forst 32-37; 26197 Großenkneten.

Lebensbaum; Ulrich Walter GmbH, Dr.-Jürgen-Ulderup-Straße 12, 49356 Diepholz.

Ingenio y destilería San Isidro; Sargento Cabral (no number) – Campo Santo
(Provincia de Salta, Argentina)

SONNENTOR Kräuterhandelsgesellschaft mbH, Sprögnitz 10, 3910 Zwettl, Österreich.

 

 

Topinambur Terrine; Produktion KW 8, 2015

Pastinaken und Wurzelpetersilie
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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

die Topinambur Terrine der Bremer Bio-Manufaktur ist ein Alleskönner. Sie können sie einfach als Brotaufstrich verwenden. Aber auch als Füllung, z.B. für (vegetarische) Rouladen, zum Überbacken bzw. als Kruste oder zum Verfeinern von Soßen und Suppen.

Wir hätten unsere Terrine deshalb auch „Pâte“ nennen können oder gar „Appareil“. Haben wir nicht getan, was Sie aber nicht daran hindern sollte, die Terrine in diesem Sinne zu verwenden.

Wir wünschen viel Vergnügen dabei!

Wer ein Produkt aus der Produktion dieser Kalenderwoche gekauft hat, wird von dem QR-Code auf dem Booklet, oder dem Link unter dem QR-Code auf diesen Post geleitet. Hier werden Sie über die Herkunft der Waren informiert. Adressen und Links – soweit vorhanden – der wichtigsten Lieferanten und Produzenten sind unten aufgeführt.

Es folgen die Nachweise der Zutaten und eine Liste der Lieferanten und Produzenten.

Zutaten:

Sonnenblumenöl: Lieferant ist der Bioladen Lesmona. Produzent ist Bio Planète.

Muskatnuss: Lieferant ist die Firma “Kornkraft”. Produzent ist Lebensbaum. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

Pastinaken: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Auehof Reese.

Topinambur: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Bioland Hof „LohmannsHof“.

Wurzelpetersilie: Lieferant ist das Naturkost Kontor Bremen. Produzent ist der Bioland Hof Ernst-Adolf Allers.

Zucker: Lieferant ist die Firma „Kornkraft“. Produzent ist „San Isidro“, eine Firma von „Coarzucar“. Es handelt sich um Roh-Rohrzucker aus Argentinien.

Zimt: Produzent ist Sonnentor; Lieferant ist die ALECO GmbH. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

Zitronen: Produzent ist die Kooperative Biologika AgraKtimata. Lieferant ist Bio Ilios. Das Produkt stammt aus Griechenland.

Pfeffer, schwarz: Lieferant ist die Firma „Kornkraft“. Produzent ist Lebensbaum. Das Produkt stammt aus Sri Lanka.

 

Adressen und Websites der Lieferanten und Produzenten

ALECO GmbH; Hindenburgstr. 36; 28717 Bremen.

Auehof Reese; Reese 5; 31595 Steyerberg.

Bioladen Lesmona; Hindenburgstr. 17; 28717 Bremen.

Bioland Hof Ernst-Adolf Allers; Scholien 1; 21763 Neuenkirchen.

Bio Ilios GmbH; Lustnauer Kirchplatz 6; 72074 Tübingen.

Bio Planète Huilerie F.J. Moog SAS; Route de Limoux, 11150 BRAM; Frankreich.

LohmannsHof; Eichenstr. 24; 27313 Westen.

Naturkost Kontor Bremen; Am Waller Freihafen 1; 28217 Bremen.

Kornkraft Naturkost; Am Forst 32-37; 26197 Großenkneten.

Lebensbaum; Ulrich Walter GmbH, Dr.-Jürgen-Ulderup-Straße 12, 49356 Diepholz.

Ingenio y destilería San Isidro; Sargento Cabral (no number) – Campo Santo
(Provincia de Salta, Argentina)

SONNENTOR Kräuterhandelsgesellschaft mbH, Sprögnitz 10, 3910 Zwettl, Österreich.