…auf dem Wochenmarkt

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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

wer Bio-Produkte in der Öffentlichkeit präsentiert, sie womöglich auch noch öffentlich verkauft und Geld dafür verlangt, der wird immer mal wieder auf die Unsinnigkeit, ja Unverschämtheit seines Tuns hingewiesen.

Wahlweise wird ihm Gutmenschentum oder besonders gerissene Beutelschneiderei vorgeworfen – manchmal im selben Satz (Widersprüchlichkeit wird als Ausschlusskriterium in Argumentationen deutlich überschätzt – man denke nur an den Welle-Teilchen-Dualismus).

Und so war ich schon dabei mein geduldiges Gesicht aufzusetzen, als eine Frau mit den Worten „das sollten Sie nicht tun!“ auf unseren Marktstand zukam. Aber dann fügte Sie hinzu: „Sie sollten es ’normale‘ Lebensmittel nennen, nicht Bio-Lebensmittel!“

Meine schwachen Proteste, dass wir, um den Bio-Begriff verwenden zu dürfen, einiges an Geld und Mühe investieren und deshalb ungern darauf verzichten würden, wurden energisch beiseite gewischt. Nein, der Bio-Begriff verwirre die Menschen und lasse sie das Offensichtliche aus den Augen verlieren: dass Gifte und Antibiotika eben keineswegs als Lebensmittel zu bezeichnen sind. Konventionell hergestellte Lebensmittel „Lebensmittel“ zu nennen, grenze deshalb an Irreführung des Verbrauchers. Und der Begriff „Bio-Lebensmittel“ tue das auch, insofern er impliziert, dass es sich beim „Bio“ um eine besondere Klasse von Lebensmitteln handelt und nicht – wie es eigentlich der Fall sei – einfach nur um Lebensmittel Punkt.

Ich finde das ist eine überzeugende semantische Analyse. Vielen Dank dafür!

Man möge uns dennoch nachsehen, wenn wir weiterhin das „Bio“ im Namen führen – schon weil wir sonst unser gesamtes Design über den Haufen schmeissen müssten.

 

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Markttag in Bremen Lesum

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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

heute war wieder Wochenmarkt in Lesum, mit dem Stand der Bremer Bio-Manufaktur. Unglücklicherweise fiel ein klamm-kalter Sprühregen, so dass niemand vor die Tür ging, der nicht unbedingt musste. Und der musste dann wahrscheinlich zur Arbeit.

Also viel Zeit zum kalte Füße kriegen. Ich tendiere bei solchen Gelegenheiten dazu, mir kleine Gedichte auszudenken. Die Zeit vergeht schneller und man denkt nicht ständig an die kalten Füße. Heute war mir nach Limericks, weil völliger Unsinn – was diese Gedichtform ja inhaltlich ausmacht – dem Wetter etwas entgegenzusetzen hat. Denn wer möchte bei grauem Wetter noch schwermütige Dichtung?!

Sie wollen die Limericks wirklich hören? Na gut.

Erster Limerick:

„There once went a small hairy mutt

to a barber to get her hair cut.

‚I chose you‘ she said

‚because you’re barking mad‘.

Said the barber ‚I’m anything but‘.“

 

Noch einer? OK:

Zweiter Limerick:

„There once was a stark naked toad

who constantly was on the road.

When he came to Westminster

he was found by a spinster

who gave him a very warm coat.“

 

So viel zum heutigen Markttag.

 

 

 

Wochenmarkt in Bremen Lesum

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Liebe Freunde der Bremer Bio-Manufaktur,

heute war unser Einstand auf dem Wochenmarkt in Bremen Lesum. Wir wurden allgemein sehr freundlich aufgenommen. Vielen Dank!

Auch die kommenden Freitage werden wir mit unserem Stand wieder in Lesum präsent sein. Kommen Sie uns doch besuchen, zwischen 8:00 und 13:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team der Bremer Bio-Manufaktur.